Halbrunde Rinne

RHEINZINK-Dachentwässerungssysteme bieten vielfältige Formen und individuelle Einsatzmöglichkeiten. Sie umfassen halbrunde und kastenförmige Dachrinnen, Regenfallrohre, zahlreiche Sonderformen in gängigen Abmessungen und die entsprechenden Zubehörteile. Mit rund 500 Artikeln bietet das RHEINZINK-Dachentwässerungssystem deshalb die Sicherheit, ein perfekt aufeinander abgestimmtes Sortiment zu erhalten.
Ob RHEINZINK-prePATINA walzblank, blaugrau oder schiefergrau - alle Fertigteile und Sonderanfertigungen bestehen aus dem gleichen hochwertigen Werkstoff. Vor allem die Bildung der natürlichen Schutzschicht bewirkt, dass RHEINZINK-Dachentwässerungssysteme ihre Aufgabe über Jahrzehnte mit wartungsfreier Oberfläche erfüllen.


SYSTEMTECHNIK

  • Dachentwässerungssystem gemäß DIN EN 612
  • bestehend aus Regenrinne, Zubehörteilen und anschließendem Regenfallrohr
  • Rinne mit Wulstausklinkung zur vereinfachten Montage

RHEINZINK bietet vielfältige Formen der Dachrinnen, Regenfallrohre und Zubehörteile an. Die RHEINZINK-Dachentwässerungsprodukte werden nach DIN EN 988, DIN EN 612 und nach QUALITY ZINC-Kriterienkatalog (TÜV Rheinland) hergestellt und geprüft. Sie sind je nach Nenngröße in den Oberflächenqualitäten RHEINZINK-prePATINA walzblank, blaugrau und schiefergrau lieferbar.

  • Standard-Rinnennenngrößen 200 / 250 / 280 / 333 / 400 / 500
  • Metalldicken 0,65 mm / 0,7 mm / 0,8 mm in Abhängigkeit von Nenngröße
  • Standardlänge 3,0 m (andere Längen auf Anfrage)
  • Standard-Nenngrößen Fallrohre (rund) 50 / 60 / 76 / 80 / 87 / 100 / 120 / 150
  • Metalldicken 0,65 mm / 0,7 mm in Abhängigkeit von der Nenngröße
  • Standardlängen 2,0 m / 3,0 m in Abhängigkeit von der Nenngröße (andere Längen auf Anfrage)

Die Rinnennenngröße gibt den Materialzuschnitt an, die genauen Abmessungen entnehmen Sie bitte der Tabelle in der Abbildung links. Die Angabe der Nenngröße bei den Fallrohren bezeichnet den Nenndurchmesser.
Gemäß DIN EN 612 werden Dachrinnen nach ihrem Wulstdurchmesser oder dem entsprechendem Widerstandsmoment in die Klassen X und Y eingeteilt. Regefallrohre werden nach dem Maß der Nahtüberlappung in die Klassen X und Y eingeteilt. RHEINZINK-Dachrinnen und Fallrohre entsprechen der Klasse X und erfüllen damit auch die Anforderungen der Klasse Y.

  • Befestigung der Dachrinne mit speziell gefertigtem Rinnenhalter
  • Alternativ: RHEINZINK-Drehhaltersystem
  • Verbindung der einzelnen Dachrinnenlängen durch Weichlöten
  • Befestigung der Regenfallrohre mit Rohrschellen
  • Alternativ: RHEINZINK-Universal-Fallrohrhalter für runde Fallrohre aller Nenngrößen

Die Befestigung der Dachrinnen erfolgt in speziell für diesen Zweck gefertigten Rinnenhaltern (nach DIN EN 1462). Diese werden ihrerseits entweder auf der Traufbohle, Schalung, dem Sparren (ggf. auch seitlich) oder an der Wand befestigt. Die Rinnenhalter müssen ausreichend groß dimensioniert werden, um den örtlichen Anforderungen zu entsprechen.

Eine Innovation zur herkömmlichen Befestigungstechnik stellt das RHEINZINK-Drehhaltersystem dar. Die schnelle Montage einer Rinnenschiene ersetzt das aufwendige Abschnüren der Rinnenhalter.
Regenfallrohre werden in der Regel mit herkömmlichen Rohrschellen im Tragwerk befestigt. Der Abstand der Rohrschellen bei Rohren mit einer Nenngröße > 100 mm beträgt max. 2,0 m, bei einer Nenngröße ≤ 100 mm beträgt der Abstand max. 3,0 m. Als Mindestabstand der Fallleitungen zum Bauwerk sind 20 mm einzuhalten.

Geltende DIN-Normen und Regelwerke:

  • DIN EN 12 056-3 - Schwerkrafttwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden, Teil 3 - Dachentwässerung, Planung und Bemessung
  • DIN 1986-100 - Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke, Teil 100 - Zusätzliche Bestimmungen zu DIN EN 752 und DIN EN 12 056
  • Fachinformation des ZVSHK „Bemessung von vorgehängten und innenliegenden Rinnen“ Merkblatt des ZVDH "
  • Merkblatt zur Bemessung von Entwässerungen"
  • KOSTRA-DWD 2000 - Koordinierte Starkniederschlags-Regionalisierungs-Auswertungen für die Bemessung von wasserwirtschaftlichen Anlagen, Deutscher Wetterdienst (DWD)

Vorgehängte Dachentwässerungssysteme werden aus wirtschaftlichen Gründen und zur Sicherstellung der Selbstreinigungsfähigkeit für ein mittleres Regenereignis bemessen. Nach DIN 1986-100 beläuft sich dieses auf die örtliche Fünfminuten-Regenspende r(5/5), die einmal in 5 Jahren erwartet werden muss. Nach DIN 1986-100 sind als Berechnungsregenspenden Werte nach KOSTRA-DWD 2000 anzusetzen. Entsprechende Werte finden sind auch in der DIN 1986-100, Tabelle A.1 für 90 deutsche Orte aufgeführt.

In die hydraulische Berechnung fließen weiterhin die im Grundriss projizierte Niederschlagsfläche und der Abflussbeiwert von Dachflächen ein, der die zeitliche Verzögerungen zwischen Regenwasserspende und tatsächlichem Abfluss berücksichtigt (DIN 1986-100). Einflussfaktoren wie Rinnenlänge, Rinnenwinkel, Laubfangkörbe und Fallleitungsverziehungen, die zur Reduzierung des Abflussvermögens führen können, sind ebenfalls in den Normen und Regelwerken aufgeführt, und müssen in der Berechnung berücksichtigt werden.

Fotos: RHEINZINK